Hohenfelde: Die unbekannte Schönheit

alsterschwimmhalle

Fast jeder Hamburger kennt die Alsterschwimmhalle. Die "Schwimmoper" ist Hohenfeldes größtes öffentliches Gebäude. Dass sie im Stadtteil Hohenfelde liegt, wissen nur wenige. Hohenfelde ist ein relativ unbekannter Stadtteil - mit einer äußerst attraktiven Lage zwischen Alster und Lübecker Straße, zwischen Uhlenhorst und St. Georg. Ausläufer der Außenalster, Kanäle und ein Teil des Kuhmühlenteiches machen Hohenfelde zu einem Stadtteil am Wasser. In Hohenfelde leben fast 9.000 Menschen. Es sind ca. 300 Betriebe - vom Kleinstbetrieb bis zu Niederlassungen großer Unternehmen - in Hohenfelde ansässig.

Marienkrankenhaus

Städtebaulich findet der Spaziergänger hier eine Mischung aus reizvollen Stadthäusern und Etagenbauten des 19. Jahrhunderts bis hin zu Zeilenbauten der Nachkriegszeit. Hervorzuheben ist das Marienkrankenhaus, 1880 vom Architekten Martin Haller entwickelt und in den 1920er Jahren erweitert. Ebenfalls aus den 20er Jahren stammt die Gewerbeschule Angerstraße von Fritz Schumacher. Wie ein "übrig gebliebenes Landhaus aus besseren Zeiten" (Hipp) entdeckt man die ehemalige Polizeiwache Lübecker Tor heute mitten im Verkehr. Ein Bau-Denkmal der 1950er Jahre ist die Hochbahnhaltestelle Lübecker Straße. Mit dem Gebäude "Hamburger Welle" ist die neuere Architektur mit einem Bau des bekannten Architekturbüros Bothe Richter Teherani prominent vertreten.

Mundsburger Brücke

Der Name des Stadtteils geht zurück auf das "hohe Feld", eine Freifläche zwischen St. Georg und Eilbek, die in der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts Platz für die Stadterweiterung bot. 1871 wurde Hohenfelde zum Vorort, 1894 zum Stadtteil. Die Bebauung orientierte sich entlang der alten Wege, wie z. B. dem Graumannsweg. Als wichtigste städtebauliche Maßnahme beschreibt der Kunsthistoriker Hermann Hipp den neuen Übergang zum Stadtteil Uhlenhorst aus den 1870er Jahren. Die Schwanenwik- und die Mundsburger Brücke stellen noch heute das historische Scharnier zwischen den Stadtteilen dar.


Entwicklungskonzept erstellt

Im Oktober 2006 ist das Entwicklungskonzept Hohenfelde fertiggestellt worden. Diese Internetseite wird seitdem nicht mehr aktualisiert.

Das Stadtteil-Entwicklungskonzept Hohenfelde wird im Auftrag der Stadtplanungsabteilung des Bezirksamtes Hamburg-Nord erstellt. Mit der planerischen Erarbeitung und der Durchführung der Werkstätten wurde die Arbeitsgemeinschaft SUPERURBAN und stadtplanbar, Gisela Sinz-König beauftragt.



Hohenfelde Entwicklungskonzept
info@hohenfelde-2006.de | http://www.hohenfelde-2006.de/hohenfelde/portrait.html
Ausgegeben am Freitag, dem 23.06.2017 um 13:55 Uhr.