Bebauung

Stadthäusern

Das Stadtbild Hohenfeldes ist geprägt von Stadthäusern und Villenreihenhäuser im Norden sowie z. T. im Osten in den angrenzenden Straßen zur Alster und zum Kuhmühlenteich. Daneben gibt es Mietwohnungsbau in Siedlungen der Nachkriegsjahre mit typischer Zeilenbebauung im zentralen Bereich um die Ifflandstraße und dem Mühlendamm. Dazwischen finden sich immer wieder rückwärtige gemischt genutzte Hinterhöfe, deren Charme sich auf den zweiten Blick hin erschließt.

Durchgangsstadtteil

Hohenfelde wird noch heute als Durchgangsstadtteil beschrieben, dem historisch die dörflichen Strukturen und auch die Mitte (Dorfplatz, Anger) fehlen. Die Straßenraster wurden in dieser Zeit entwickelt und bestehen in weiten Teilen heute noch. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts war Hohenfelde ein gutbürgerlicher bis mittelständischer Stadtteil mit hochwertigem Wohnraum im nördlichen Bereich. Im Bereich um die Ifflandstraße waren überwiegend Arbeiterwohnungen und stark kleingewerblich genutzte Hinterhofbebauungen vorzufinden. In seiner Blütezeit zwischen den Weltkriegen waren in Hohenfelde über 33.000 Einwohner sesshaft.

Im 2. Krieg wurden 70% der Wohngebäude zerstört und dementsprechend hoch ist der Anteil der Nachkriegsbauten in dem Stadtteil, die überwiegend als öffentlich geförderter Wohnungsbau errichtet wurden.

Hotelbau Dorint

In den 70er und 80er Jahren gab es in Hohenfelde bereits Diskussionen um die Zukunft des Stadtteils: Dabei ging es um Abriss von Altbauten, Bodenspekulation und Hausbesetzungen, die hamburgweit für Aufsehen sorgten. Am Ende eines über zehn Jahre dauernden Bebauungsplanverfahrens stand die heutige Bebauung der Ekhofstraße, des Schottweg und der Bau des jetzigen Crowne Plaza Hotels.

Die markantesten Bebauungen der letzten Jahre in Hohenfelde sind die "Hamburger Welle" (Lübeckerstraße/Landwehr) und der Hotelbau Dorint Lübeckerstraße/Bozenhardweg. Kleinere Neubebauungen sind die Altenwohnanlage in der Angerstraße, eine Wohnanlage von "Pflegen und Wohnen" an der Güntherstraße sowie 3 Mehrfamilienhäuser an der Wartenau.


Entwicklungskonzept erstellt

Im Oktober 2006 ist das Entwicklungskonzept Hohenfelde fertiggestellt worden. Diese Internetseite wird seitdem nicht mehr aktualisiert.

Das Stadtteil-Entwicklungskonzept Hohenfelde wird im Auftrag der Stadtplanungsabteilung des Bezirksamtes Hamburg-Nord erstellt. Mit der planerischen Erarbeitung und der Durchführung der Werkstätten wurde die Arbeitsgemeinschaft SUPERURBAN und stadtplanbar, Gisela Sinz-König beauftragt.



Hohenfelde Entwicklungskonzept
info@hohenfelde-2006.de | http://www.hohenfelde-2006.de/hohenfelde/bebauung.html
Ausgegeben am Samstag, dem 22.07.2017 um 18:54 Uhr.