Wunschzettel Archiv

Wunschzettel von Monika Welzel:

Mein Wunsch für Hohenfelde: ein HERZ, ein Zentrum. Gegenwärtig nutzt der Bürgerverein die Schule Ifflandstraße. In einem eigenen Bürgerhaus mit Räumlichkeiten für ein Stadtteilbüro, für Vereine und Familien und einem Saal für kulturelle Veranstaltungen sehe ich die Zukunft Hohenfeldes. Es ist kein Wunder, dass unser Stadtteil relativ unbekannt ist. Wir haben in unserem Stadtteil zwar viele Häuser aber kein Herz. Irgendwo müssen die Fäden zusammenlaufen.

Wunschzettel von Alexander Sairally:

Sehr geehrte Damen und Herren,
ich begrüße die von Ihnen gestartete Initiative für Hohenfelde sehr, darf und muss jedoch einige kritische Anmerkungen zum "Sachstand" Alsterufer schreiben. Den Leitgedanken "weniger ist mehr" sehe ich für das Projekt Alsterufer nicht in realistischer und verantwortungsvoller Art umgesetzt. Ein Strand am Alsterufer mag unter populistischen Gesichtspunkten eine hervorragende Idee darstellen, ist in der Praxis so - wie von Ihnen dargestellt - nicht durchführbar. Wir wünschen uns den mündigen Bürger, doch besitzen wir in der Mehrzahl respektlose und nur auf Konsum fixierte Mitbürger. Dieser einmalige "städtische" Naturraum und die mit ihr lebende Tierwelt werden durch den Strand und die Menschenmassen aus dem Gleichgewicht gebracht. Ganz zu Schweigen von den Müllbergen, die wir bereits bei gutem Wetter besichtigen dürfen. Soll das Alsterufer noch dreckiger werden? Auch gibt es nicht genügend Parkraum für den zu erwartenden Andrang aus allen Hamburger Stadtteilen. - Wird der Sand des Strandes jedes Jahr ausgetauscht? Bei der Beanspruchung wäre dieses Ratsam und wünschenswert. - Eine Grillecke wird doch nicht gebraucht. Bei Sonnenschein wird mittlerweile an jedem Ort am Ufer gegrillt und an diesem Zustand wird sich auch durch eine Grillecke nichts ändern.
- Mit der Alsterperle besitzt dieser Standort bereits eine hervorragende Gastronomie und in der Nähe gibt es bereits seit Jahren weitere gastronomische Angebote an der Alster.

Was Hohenfelde braucht, sind saubere und gepflegte Grünanlagen und Wege. Eine intelligentere Verkehrssteuerung am Mundsburger Damm und den angrenzenden Kreuzungen.

Wunschzettel von Aldwin F. Daniel:

Es gibt immer noch kleinere und mittlere Gewerbebetriebe im Herzen von Hohenfelde, z.B. entlang der Hohenfelder Allee. Mein Vorschlag ist, die Gewerbeflächen umzusiedeln und für hochwertigen Wohnraum zur Verfügung zu stellen. Hohenfelde ist verkehrsmäßig perfekt erschlossen, und zu Fuß gelangt man in 10 Minuten zur Außenalster und in ca. 30 Minuten in die Innenstadt. Als Wohnstandort einfach optimal. Wenn es gelingt, mehr Menschen nach Hohenfelde zu bringen, dann wird auch mehr Infrastruktur (Kindergärten, Grundschule etc.) benötigt. Auf dem Parkplatz von Minimal könnte man einen kleinen Wochenmarkt etablieren (z.B. abwechselnd mit dem Markt an der St. Gertrudkirche). Der U-Bahnhof Uhlandstraße sollte einen behindertengerechten Zugang bekommen. Vorschlag: Aufzüge an der Güntherstraße (Ecke Hohenfelder Allee).
Es ist schade, dass Hohenfelde von zwei sehr großen Straßen berührt wird: Wandsbeker Chausee bzw. Mühlendamm. Leider kann man diese Verkehrsadern nicht in einen Tunnel legen. Vielleicht könnte man sich aber über Lärmschutzmaßnahmen an diesen Straßen Gedanken machen.

Wunschzettel von Kerstin Klante:

Wir sind der Hamburger Turnerbund von 1862 e. V. und nutzen bislang die Turnhalle Ifflandstraße. Zu einem gelungenen Stadtteilkonzept gehört auch ein Sportangebot für Jung und Alt. Wir wollen dieses Angebot in der Ifflandstr. realisieren, abhängig von der Situation der Turnhalle (wird hoffentlich nicht abgerissen).

Wunschzettel von Dr. Thomas Samek:

Sehr geehrte Damen und Herren, mit Sorge betrachte ich die städtebauliche Entwicklung unserer Hansestadt. Nicht nur dass in der Vergangenheit (nach dem Kriege!) unwiederbringliche Wahrzeichen und Sehenswürdigkeiten (Kaispeicher A, Turmportale der Elbbrücken, Turmbauten der Wandrahm- und Brooktorbrücke uvm.) vernichtet wurden, auch das Entkernen geschichtlich bedeutsamer Gebäude hat deren historischen Wert zerstört. Der nüchterne neuzeitliche Baustil mit Beton, Glas und Stahl ist Ausdruck einer gefühlskalten und unmenschlichen Gesellschaft. Mein größter Wunsch ist es, dass unser Stadtteil Hohenfelde von dieser traurigen Entwicklung verschont bleibt. Möge die Erhaltung der historischen Substanz das Bild prägen und kein "Manhattan" entstehen. Andere Städte (Rom, Paris, Florenz, Lissabon usw.) sind auf Grund ihrer urtümlichen Erhaltung Anziehungspunkte in Europa geblieben. Hamburg hat dies leider nicht erkannt. Ich wünsche Ihnen eine glückliche Hand bei Ihren Planungen und grüße herzlichst, Dr. Thomas Samek.

Wunschzettel von Susanne Westphalen:

Sehr geehrte Damen und Herren des Bezirksamtes Nord,
da Sie uns so nett dazu aufgefordert haben Vorschläge zu dem Entwicklungskonzept Hohenfelde zu geben, sind wir dazu gerne bereit. Da wir eine Großfamilie sind, gibt es immer viel einzukaufen. Überhaupt gibt es hier viele Großfamilien und vor allem alte Mitbürger. Wir leben hier zwar im goldenen Herzen von Hamburg, aber trotzdem haben wir hier wenig Einkaufsmöglichkeiten in der Nähe. Sollte nun eine Idee für das Schulgelände Ifflandstrasse gesucht werden, fällt uns so einiges ein. Z.B. wären Supermärkte wie Plus oder Penny ideal. Ebenso fehlen uns eine Schlachterei, Fischladen, Schuster, Zoo- oder Gemüseladen. Es wäre sehr traurig, wenn wieder Büroräume oder ein Hotel entstehen würden. Sollten Sie noch Fragen an uns haben, stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.
Mit freundlichen Grüssen Familie S. Westphalen

Wunschzettel von Ludger Ester:

Meine Wünsche für Hohenfelde:

- Verkehrsberuhigung Güntherstraße
- Mehr Raum für Fußgänger / Fahrradfahrer
- Faire Ampelschaltung
- Mehr Attraktivität für Familien/Kinder/Alte/Behinderte

Wunschzettel von Andreas Blase:

Ich würde gerne für Hamburg Hohenfelde ein generationsübergreifendes Kulturzentrum mitentwickeln. Neben meiner Praxistätigkeit - seit über 7 Jahren im Stadtteil - habe ich seit 2 Jahren Konzerte in meinen Räumen in der Ifflandstraße veranstaltet. Bis zu 50 Personen haben manchmal teilgenommen.

Wunschzettel von Anna-Maria Arthur:

Da Hohenfelde im Bereich Ifflandstraße, Mühlendamm, Kuhmühle für mich ein sterbender Stadtteil ist und die Älteren "im Vormarsch" sind, wünsche ich mir keine Schließung der Post, eine Außenstelle der Behörde (Service) bzw. Beratungsstelle für Ältere und Familien, bezahlbare Wohnungen, Angebote für Jugendliche und Rücknahme der Schließung der Grundschule. Die Zukunft Hamburgs sind nicht nur Prestigevorhaben, sondern die Zukunft sind die Kinder.

Wunschzettel von Andrea Gutzeit:

• Verkehrsberuhigung Güntherstraße, Lessingstraße
• Restaurants und Cafes abseits der großen Straßen, gern mit etwas Grün, zum Beispiel am Kuhmühlenteich
• Angebote für Familien und Kinder

Wunschzettel von Martin Baldowski:

Das Areal der Schule an der Ifflandstrasse sollte auf keinen Fall für weitere Wohnungen, hohe Häuser, Büros, Hotels oder so etwas verschwendet werden. Hier sollte ein Platz entstehen, an dem sich die Bewohner, aber auch andere Hamburger treffen. Ein Park mit Spielplatz und Cafe, vielleicht ein Marktplatz mit Kindergarten, Sportplätzen und Bildungseinrichtungen. Vielleicht sollte die Schule auch einfach erhalten bleiben und für andere Nutzungen umgebaut werden... Kulturvereine... Fachhochschule... vielleicht ne Außenstelle vom Krankenhaus?

Wunschzettel von Philipp Unkelbach:

Für den Stadtteil Hohenfelde würde ich mir ein wenig mehr kulturelle Veranstaltungen wünschen, da dies die Lebensqualität deutlich steigern würde. Wie wäre es mit einem Musik- und Theaterfestival auf einer jährlichen Seebühne, die auf der Alster zwischen der Schwanenwikbrücke und der Hohenfelder Brücke installiert würde? Die Grünflächen zwischen Alsterufer und Schwanenwik würde sich für Zuschauer hervorragend eignen, da sie landeinwärts ansteigen. Das Image für Hohenfelde ließe sich dadurch verbessern und das allgemeine Interesse an unserem Stadtteil erhöhen. Da Image und Kultur nicht alles sind, müssen Einrichtungen wie die Schule an der Ifflandstraße natürlich erhalten werden. Ohne Schule keine Attraktivität für Familien und ohne Kinder keine Zukunft für Hohenfelde. Die Attraktivität unseres Stadtteils ließe sich auch durch eine verbesserte Landschaftspflege rund um den Kuhmühlenteich sicherlich erhöhen. Soweit einige kleinere Ideen für unseren/meinen Stadtteil.

Mit freundlichen Grüßen, Philipp Unkelbach


Entwicklungskonzept erstellt

Im Oktober 2006 ist das Entwicklungskonzept Hohenfelde fertiggestellt worden. Diese Internetseite wird seitdem nicht mehr aktualisiert.

Das Stadtteil-Entwicklungskonzept Hohenfelde wird im Auftrag der Stadtplanungsabteilung des Bezirksamtes Hamburg-Nord erstellt. Mit der planerischen Erarbeitung und der Durchführung der Werkstätten wurde die Arbeitsgemeinschaft SUPERURBAN und stadtplanbar, Gisela Sinz-König beauftragt.



Hohenfelde Entwicklungskonzept
info@hohenfelde-2006.de | http://www.hohenfelde-2006.de/entwicklungskonzept/wunschzettel-archiv.html
Ausgegeben am Donnerstag, dem 23.03.2017 um 11:22 Uhr.